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Projekte / Film / Video
Roots & Culture - The Film
Der Film wird einen tiefen Einblick in die aktuelle Roots-Reggae-Szene Jamaikas geben. Was verbirgt sich hinter der Musik und der Kultur, die zurzeit einen neuen Aufschwung erlebt? Komm mit uns auf eine Reise nach Kingston und spüre den wachsenden Geist des Aufbruchs in einer spannenden Zeit, triff Künstlerinnen und Künstler der Reggae Revival Bewegung und Vertreter der älteren Generation, wenn sie darüber berichten, was Roots-Reggae-Musik und -Kultur aus ihrer persönlichen Sicht bedeuten!
9.460 €
8.900 € Fundingziel
182
Fans
151
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.11.2013 11:26 Uhr - 22.12.2013 23:59 Uhr
Fundingziel 8.900 €
Stadt Hamburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Roots-Reggae-Musik ist mehr als nur Musik oder Style, sie ist der Ausdruck einer positiven Lebensweise, die oft eng verbunden ist mit der Rastafari-Philosophie.

Roots-Reggae-Musik und ihre Botschaft von One Love hat weltweit einen enormen Einfluss. Seit der internationalen Verbreitung ab dem Ende der 1970er Jahre scheint es in jedem Winkel der Erde Reggaebands und durch Rastafari inspirierte Menschen zu geben. Jedoch schien dieses reiche kulturelle Erbe in den vergangenen Jahrzehnten gerade an seinem Entstehungsort, in Jamaika, an Achtung und Aufmerksamkeit durch die Politik, Massenmedien und die Jugend zu verlieren.

In den letzten Jahren hat sich nun eine junge Generation von Künstlerinnen und Künstlern, Aktivisten, Filmemachern, Designern, Schauspielern, Tänzern, Graffitimalern und engagierten Schaffenden aus anderen Kunstfeldern zu einer Bewegung formiert, die momentan unter dem Begriff "Reggae Revival" zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Der Begriff wurde jedoch nicht geschaffen, um Generationen von großartigen Roots Reggae Künstlern gering zu schätzen, die zweifelsohne über die Zeit hinweg bahnbrechende Musik produziert und damit weltweit Menschen erreicht haben. Vielmehr soll der Begriff auf das Ziel hindeuten, in Jamaika wieder ein angemessenes Bewusstsein für diese Art der Kunst und Kultur zu etablieren. Das Spannende an der Reggae Revival Bewegung ist die bisweilen überwiegend unabhängige und gemeinsame Arbeit unterschiedlicher Ausdrucksformen mit dem Versuch, dadurch wieder einen Draht zur jamaikanischen Jugend zu gewinnen, Alternativen und Perspektiven zu herrschenden Problemen aufzuzeigen, um die Jugend hin zu einem positiven (Selbst-) Bewusstsein zu führen.

Einige der Musikerinnen und Musiker unter den Revivalists feierten im Sommer 2013 ihren großen Durchbruch in Europa und den USA, erste Vergleiche mit der revolutionären Kraft Bob Marleys und Peter Toshs tauchen auf – und es scheint als seien diese Musiker nur die Spitze einer umfassenden Bewegung, die sich in Jamaika langsam erhebt.

In welchem sozialen und politischen Kontext entsteht diese kulturelle Bewegung und was macht sie so revolutionär? Was sind die ganz persönlichen Beweggründe einzelner Protagonisten dieser jamaikanischen Jugend, sich gegen beherrschende Trends in und außerhalb Jamaikas zu stellen? Gegen was, oder wofür erheben sie gemeinsam mit anderen Künsten ihre Stimme und wie schaffen sie es nicht zuletzt diese Stimme in die Welt hinaus zu tragen?

Gemeinsam mit Vertretern des Reggae Revival soll ein ganz persönliches Portrait der Bewegung im Dokumentarfilm-Format entstehen. Seit nunmehr zwei Jahren verfolgen wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Protagonisten deren Schaffen und werden Anfang 2014 für drei Monate vor Ort in Jamaika sein, um gemeinsam mit ihnen direkt an den Ursprungsorten die Geschichte des Reggae Revival zu erzählen. Wir werden inspirierende Orte wie den Kingston Dub Club, den Jamnesia Surf Club am Wickie Wackie Beach, verschiedene Tonstudios und Earl Chinna`s Yard kennen lernen, spannende Gespräche mit jungen Musikern, Künstlern und Aktivisten, aber auch älteren Vertretern der Reggae-Geschichte führen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

In unserem Film "Roots and Culture" werden wir Künstlerinnen und Künstler der aufstrebenden Bewegung im Bereich Roots-Reggae-Musik und Rastafari-Kultur portraitieren. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren werden wir sowohl den Geist und die Stärke vorangegangener Reggae-Bewegungen, wie auch die Bestrebungen und Besonderheiten der jüngeren Generation herausarbeiten. Mit dem Film versuchen wir einen tiefen und persönlichen Einblick in die Inspirationen, Perspektiven und Ansprüche der Aktivisten und Musiker des aktuellen Reggae Revival zu geben. Damit richten wir uns an all diejenigen, die an Reggae- und Rastafari-Kultur interessiert sind und gerne mehr darüber erfahren möchten, aber auch an solche, die an Herausforderungen und alternativen Möglichkeiten zu bestehenden Machtverhältnissen und Zuständen durch eine zukunftsorientierte kulturelle Bewegung interessiert sind. Zudem ist das Projekt durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Akteuren und Filmschaffenden vor Ort aus filmtechnischer Sicht sehr außergewöhnlich und spannend.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Durch unsere Arbeit und unsere Erfahrung sind wir überzeugt davon, dass es diese energiegeladene Bewegung schaffen kann, weiter zu wachsen und zu wichtigen positiven gesellschaftlichen Veränderungen beizutragen. Wir hatten bereits vielversprechende Interviews und Vorgespräche mit Dutty Bookman, Kabaka Pyramid, Jah9, Protoje, Chronixx, Luciano, Matthias 'Fyahs', Iba Mahr, Yaadcore, Ranking Joe, U Brown, Prezident Brown, Linval Thompson und vielen anderen, mit Redakteuren vom Riddim Magazin und den Regisseuren Pepe Danquart und Wim Wenders. In Jamaika möchten wir zahlreiche Aktivisten in den Filmprozess einbeziehen, um ein umfassendes Bild der Situation vor Ort zeichnen zu können.

Wir finden, dass die Geschichte, Entwicklung und die aktuellen Bemühungen der Roots-Reggae-Musik und -Kultur von den Menschen selbst und vor Ort in Jamaika erzählt werden sollte. Eine so engagierte und tatkräftige, wie gleichermaßen interessante Bewegung verdient es, über das Medium Film eine Stimme zu erhalten - frei und unabhängig.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für einen qualitativ hochwertigen Film benötigt man neben Erfahrung, Vernetzung und Leidenschaft vor allem finanzielle Mittel. Das Projekt ist ein anspruchsvolles Vorhaben, für das wir angemessenes Kamera-, Ton- und Lichtequipment ausleihen werden. Außerdem sind wir auf die Mitarbeit von professionellen Kamera- und Ton-Assistenten vor Ort angewiesen, die uns mit ihrer Arbeit, aber auch Ortskenntnis unterstützen werden. Natürlich möchten wir diese gerne fair und ihrer Arbeit entsprechend bezahlen können. Die Mobilität des Filmteams ist für drei Monate in Kingston nicht günstig, jedoch elementar.
Die anschließende Postproduktion und der Filmschnitt sind wichtig für das Endprodukt und der Spielraum daher abhängig von der Finanzierung. Außerdem würden wir bei einer Überfinanzierung gerne die Möglichkeit nutzen, einige der Musiker bei Konzerten in Europa filmisch zu begleiten und so eine zusätzliche interessante Erzählebene einfließen zu lassen. Je mehr Geld wir gemeinsam sammeln können, umso hochwertiger und umfassender kann der Film werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Jonas Schaul:
Filmstudium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (HfbK) mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm bei Professoren wie Pepe Danquart und Wim Wenders. Hier setzte er viele eigene, vorwiegend dokumentarische Ideen um, darunter eine Dokumentation über westafrikanische Migranten in Deutschland, sowie einen Dokumentarfilm über den Kampf und das Aussterben der Subkultur-Clubs im Hamburger Schanzenviertel. Neben Fernsehproduktionen des NDR und privater Produktionsfirmen, Tätigkeiten als freier Filmemacher und Kameramann, realisierte er bereits verschiedenste Filmprojekte. Seit 12 Jahren bewegt er sich in der Reggae-Szene, fertigte zahlreiche Musik- und Konzertvideos an und ist seit 2010 für das Online-Reggae-Magazin IrieItes.de tätig.

Oliver Becker:
Oliver Becker war viele Jahre als Korrespondent, Fotograf, Redakteur und Übersetzer für das deutsch-englisch-sprachige ReggaeNewsMagazine tätig. 2006 stieg er beim Online-Magazin IrieItes.de ein. Neben Plattenkritiken, Konzertberichten und Interviews ist er immer wieder in der gleichnamigen wöchentlichen Radiosendung als Moderator zu hören und als DJ und Veranstalter tätig. Seit 2009 betreibt er mit Irie Ites Music außerdem ein internationales Reggae-Plattenlabel, sodass ein optimales Netzwerk für das Filmprojekt besteht.
Im Studium der Ethnologie, Soziologie und Kulturanthropologie hat Oliver Becker den Schwerpunkt auf Visuelle Anthropologie, d.h. Film und Fotografie als Forschungsmethode gelegt und dabei bereits mehrere eigene Filmprojekte realisiert. Inhaltlich arbeitet er überwiegend zum Thema Reggae- und Rastafari-Kultur. Er absolvierte mehrere Praktika beim Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) und arbeitet seit 2010 in der technischen Leitung des Göttinger International Ethnographic Film Festival (GIEFF).

Impressum
Jonas Schaul
Schomburgstraße 73
22767 Hamburg Deutschland

Kuratiert von

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