Crowdfunding beendet
Stadt Wien - Fass ohne Boden
Die Stadt Wien ist an über 220 Unternehmen beteiligt. Kaum einer durchschaut mehr das nationale und internationale Netzwerk an Firmen. Daher möchte ich mir die Umsätze und Gewinne, aber auch die Geschäftsführer, Prokuristen und Aufsichtsräte dieser Firmen näher ansehen. Sowohl die Parteibücher der Entscheidungsträger, als auch die Verstrickungen zur Politik möchte ich recherchieren und offenlegen.
2.700 €
Fundingsumme
37
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Stadt Wien - Fass ohne Boden
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 Stadt Wien - Fass ohne Boden
 Stadt Wien - Fass ohne Boden

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 15.06.15 11:39 Uhr - 29.07.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Anfang September 2015
Startlevel 2.700 €
Kategorie Journalismus
Stadt Wien

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Im Februar 2015 hat der Rechnungshof, das Kontrollorgan der Republik Österreich, den Bericht über die Jahre 2008 bis 2012 der Stadt Wien veröffentlicht. Der Bericht ist erschreckend.

Mit Ende 2012 hatte die Stadt Wien an 224 rechtlich selbständigen Unternehmen Beteiligungen. An 34 Unternehmen hielt die Stadt Wien eine direkte Beteiligung, bei 110 Unternehmen handelte es sich um Mehrheitsbeteiligungen. Dabei blieb es nicht. Aus einem Schreiben des Bürgermeisters weiß ich mittlerweile, dass es mit Ende 2014 bereits 239 Unternehmen gegeben hat. Ich habe daher angefangen, mir Geschäftsberichte der Unternehmungen anzusehen, vor allem die genauen Beteiligungsverhältnisse.

Zum Thema Kosten und Schulden: Die Schulden der Stadt Wien aus dem Jahr 2008 von 1,46 Mrd. EUR haben sich mit 2012 verdreifacht und lagen bei 4,35 Mrd.
Bis 2016 wird mit knapp 5 Milliarden Euro Schulden gerechnet. Drei Unternehmungen, wohl gemerkt ohne eigene Rechtspersönlichkeit, namentlich Wiener Wohnen, Wien Kanal und Wiener Krankenanstaltenverbund, hatten 2012 ein Anlagevermögen von insgesamt ca. 15 Milliarden EUR und Bankverbindlichkeiten rund 3 Milliarden EUR aus. Das Vermögen und die Verbindlichkeiten dieser Einheiten waren der Stadt Wien zuzurechnen, diese Darstellung fehlte im Rechnungsabschluss.

Erstaunlich finde ich die Vielzahl an Geschäftsführern, Prokuristen und Aufsichtsräten, die noch dazu eine poltische Affinität aufweisen. Nach welchen Interessen handeln sie? Konkret: Wenn ich von 20 Firmen spreche, die ich mir im Pretest angesehen habe. So reden wir von 106 Geschäftsführer, Prokuristen und Aufsichtsräten.

Jeden Tag kommen Bürgerinnen und Bürger mit den Firmen der Stadt Wien in Berührung. Im Bereich der Energiewirtschaft, im Bereich des Verkehrs und im Bereich des Wohnbaus, ja sogar der Flughafen zählt zu den Beteiligungen. Die Stadt Wien unterhält aber auch Gesellschaften im Tourismus und deckt Teilbereiche des kulturellen Lebens mit Firmen an.

Wir reden aber auch von meinungsbildenden Unternehmen, sprich im Bereich TV, Print, Werbung und Marketing. Aber es geht noch weiter: Es sind Firmenbeteiligungen da, die außerhalb von Wien liegen, sprich in Niederösterreich oder Steiermark, aber sogar im Ausland, sprich Polen, Ungarn und Malta. Diese Firmen möchte ich mit geeigneten grafischen und softwaretechnischen Lösungen einfach aufbereiten und zur Verfügung stellen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zuerst möchte ich Menschen auf die Vielzahl an Beteiligungen der Stadt Wien aufmerksam machen.

Im Gegensatz zum Rechnungshofbericht, der nur Töchter und Enkelunternehmen prüft, möchte ich bis zur letzten Ebene bohren. Manche dieser Firmen enden mit einem Firmensitz in Malta.

Daher will ich mir die Umsätze, vor allem die Gewinne der Firmen näher ansehen. Ich stelle mir die Frage: Was ist der Output für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wien?

Zusätzlich sehe ich mir die Entscheidungsträger näher an. Wie sind die Werdegänge dieser Menschen. Haben sie ein Parteibuch? Der Fokus liegt hier vor allem auf „Parteifreunde“?

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Warum wende ich mich an euch und im speziellen an dich? In Wien habe ich über Wochen versucht, Redakteure für meine Idee zu gewinnen oder einfach mal nur Redakteure auf die Beteiligungen zu sensibilisieren. Ich ging weiter, ich habe sogar Kontakt zu politischen Parteien aufgenommen. Der Support ist ausgeblieben. Daher habe ich mich für diesen Weg entschieden.
Fazit: "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen." (Gandhi)

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit eurer Unterstützung ermöglicht ihr mir eine tagtägliche Recherche. Der Recherche erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Monaten mit einem Fokus in Wien. Mit Geld finanziere ich auch Fahrtkosten zu den verschiedenen Firmen außerhalb von Wien. Im Falle einer Überfinanzierung könnte im mehr Menschen persönlich treffen, ihnen die Möglichkeit geben, sich mit mir persönlich auch im Ausland anzuvertrauen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich heiße Alexander Surowiec, bin selbstständiger PR-Berater und freier Journalist. Bevor ich vor sieben Jahren in die Kommunikationsbranche gewechselt bin, war ich sechs Jahre Soldat. Beim Militär wurde ich zum Scharfschützen ausgebildet. In jungen Jahren durfte ich bereits als Detektiv arbeiten, sowie Recherchen und Observationen durchführen.
Privat engagiere ich mich seit elf Jahren bei der JVP Wien und seit einem Jahr beim JWB Wien. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Triathlon und mit meinem Hund. Wenn auch dir dieses Thema wichtig ist, bitte ich dich dieses Projekt zu unterstützen. Vor allem freue ich mich auf den Tag, wenn ich euch die Ergebnisse präsentieren darf. Vielen herzlichen Dank!

Projektupdates

21.07.16 - Filzdecke Wien - Stadt Wien - Fass ohne Boden...

Filzdecke Wien - Stadt Wien - Fass ohne Boden ist online

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Kooperationen

Spannend: Welche Parteibücher haben die Chefs der Wiener Firmen??

Markus Grill - Chefredakteur CORRECT!V

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