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Projekte / Journalism
Substanz
Das erste Wissenschaftsmagazin, das exklusiv als App erscheint: Substanz erz├Ąhlt gro├če Geschichten, die anderswo nicht stattfinden. Mit allen Mitteln der digitalen Welt. Jede Woche neu auf eurem Tablet, Laptop oder Smartphone.
37,176 ÔéČ
30,000 ÔéČ Funding goal
662
Fans
592
Supporters
Project successful

Project

Funding period 05/02/2014 11:28 o'clock - 23/03/2014 23:59 o'clock
Funding goal 30,000 ÔéČ
City Hamburg
Category Journalism

What is this project all about?

Substanz wird Deutschlands erstes digitales Wissenschaftsmagazin. Das erste Magazin, das jede Geschichte von Anfang an digital denkt und mit allen Techniken inszeniert, die der Computer hergibt. Geschichten aus dem Herzen der Wissenschaft. Geschichten ├╝ber Erkenntnisse und wie Forscher zu ihnen kamen. Geschichten ├╝ber Umwege und Irrwege, ├╝ber Alltag und Abenteuer, ├╝ber Zweifel und Triumphe.

Substanz bietet Platz f├╝r die gro├čen Geschichten, die in Ruhe erz├Ąhlt werden wollen. Wir machen keinen bequemen Schreibtisch-Journalismus. Wir geben den besten Wissenschaftsjournalisten die Zeit, vor Ort zu recherchieren. Und wir geben ihnen den Raum, die ganze Geschichte zu erz├Ąhlen. Sorgf├Ąltig. Kritisch. Und offen f├╝r alle ├ťberraschungen, die das Thema birgt.

Substanz macht Geschichten zum Eintauchen. Wir nutzen Multimedia-Elemente nicht als Gimmicks, sondern als Teil einer wohl├╝berlegten digitalen Inszenierung. Audio-Slideshows, interaktive Infografiken, Graphic Novels, Filme: Entscheidend ist, was die Geschichte am besten erz├Ąhlt, was die Erkenntnisse am besten vermittelt. Und was unseren Lesern am meisten Spa├č macht.

Substanz erz├Ąhlt nicht nicht nur, was wir wissen - sondern auch warum. Und wer den Preis daf├╝r bezahlt. Wir schicken unsere Autoren dorthin, wo geforscht und gestritten wird. Nach ganz vorne und in die letzte Reihe. Zu den Doktoranden und Juniorprofessoren. Zu den Au├čenseitern und ├ťberfliegern. Wir erz├Ąhlen Geschichten aus dem Forscherleben, das nicht immer glatt verl├Ąuft. Geschichten ├╝ber Konflikte, Zweifel und Niederlagen - und Triumphmomente, die alles wettmachen.

Substanz ist im besten Sinne respektlos. Wir beten keine Studien nach, wir erstarren nicht in Ehrfurcht vor Professorentiteln. Wir machen keine glatten Heldenportr├Ąts vor bunt ausgeleuchteter Laborkulisse. Unser Themenplan richtet sich nicht nach Pressemitteilungen. Und wenn es sein muss, treten wir auch mal jemandem gepflegt vors Schienbein.

Substanz kommt als App auf alle Tablets, Smartphones und PCs, auf denen ein aktueller Browser l├Ąuft. Jede Woche. Im Abo oder im Einzelverkauf. Richtig gelesen: Substanz wird kein Gratismagazin. Denn die Zeit ist reif f├╝r einen bezahlten digitalen Qualit├Ątsjournalismus. Wir sagen ÔÇťdigitalÔÇŁ, nicht ÔÇťonlineÔÇŁ. Denn wir unterscheiden nicht mehr zwischen Print und Online. Wir unterscheiden zwischen schlecht und gut erz├Ąhlten Geschichten. Zwischen Geschichten, die es ├╝berall gratis gibt - und Geschichten, die Wissenschaft auf eine neue Art erlebbar machen. Substanz-Geschichten.

What is the project goal and who is the project for?

Substanz wird eine L├╝cke f├╝llen: In Deutschland fehlt ein anspruchsvolles, zeitgem├Ą├čes Wissenschaftsmagazin. Ein Magazin, das fundierten und im besten Sinne respektlosen Journalismus f├╝r das digitale Zeitalter macht. Nicht nur f├╝r alle, die schon lange kein gedrucktes Heft mehr in die Hand nehmen. Auch f├╝r alle, die ihre Themen nicht mehr in der Zeitung finden und jetzt im Netz nach Niveau suchen. Unsere Zielgruppe sind alle, die eine verst├Ąndliche und mutige Stimme im Gew├╝hl vermissen.

Substanz richtet sich an Sch├╝ler ebenso wie an ihre Eltern und Lehrer. An Studenten ebenso wie an Postgraduierte und Professoren, die mehr lesen wollen als nur die Publikationen ihres Fachgebiets. Und an alle, die gerne abtauchen in die Welt der Wissenschaft und bestens unterhalten mit neuen Erkenntnissen zur├╝ckkehren. Vorkenntnisse nicht erforderlich, aber auch nicht von Nachteil: Substanz-Geschichten respektieren Laien und Experten gleicherma├čen.

Why would you support this project?

Mit Substanz wagen wir ein Experiment, an das sich noch kein deutscher Verlag herangetraut hat: Ein digitales Bezahl-Magazin, das vorher nie im Print erschienen ist. Das keine Stammleser hat und keine Abonnenten, die her├╝bergelockt werden k├Ânnten.

Ohne Experimente wird der Qualit├Ątsjournalismus den digitalen Wandel nicht ├╝berleben. Substanz ist ein Experiment. Aber keine Verzweiflungstat. Wir f├╝hren kein R├╝ckzugsgefecht, wir entdecken neues Land. Wir nutzen die Chancen, die der digitale Wandel dem Journalismus bieten. Wir wollen Geschichten auf eine Art und Weise erz├Ąhlen, die im Print undenkbar war.

Darum investieren wir unsere Ersparnisse und gehen mit Substanz ins Risiko.

Verlage m├Âgen kein Risiko. Verlage m├Âgen Erfahrungswerte, Marktstudien und erfolgreiche Vorbilder. Deswegen bringen sie im Zweifelsfall lieber noch ein Kochmagazin heraus. Nachvollziehbar. Aber, wie die Evolution uns lehrt, nicht die allerbeste Strategie in einer Umwelt, die sich rasant ver├Ąndert.

Es ist immer ein langer, harter Weg, bis sich ein neuer Titel am Markt etabliert hat und seine Kosten wieder einspielt. Substanz soll sich mittelfristig selbst tragen: durch Abonnements, Einzelverk├Ąufe und, ja, auch durch etwas Werbung ÔÇô die aber dezent eingebunden wird in guter Print-Magazin-Tradition. Bei uns werden sich keine Blinkebanner ├╝ber den Bildschirm legen.

Auf diesem Weg werden wir Kapital brauchen. Mehr Kapital, als die Startnext-Kampagne einbringen wird. Sprich: Wir werden Kredite aufnehmen m├╝ssen. Je mehr Crowdfunding-Geld wir einsammeln k├Ânnen, desto weniger m├╝ssen wir uns verschulden - und desto g├╝nstigere Bedingungen bekommen wir bei der Bank.

Euer Geld wirkt also doppelt: Ihr erm├Âglicht uns den Start und erleichtert uns das Durchhalten.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Mit dem Geld aus der Crowdfunding-Kampagne werden wir Substanz an den Start bringen und die ersten Ausgaben vorfinanzieren.

Konkret bedeutet das:

- Wir entwickeln die App und testen sie so lange, bis sie wirklich rund l├Ąuft und Spa├č macht. Auf dem Smartphone, auf dem Tablet, auf dem Laptop. Egal, ob Ihr Apple, Android, Windows oder noch exotischere Plattformen benutzt.

- Und wir produzieren die ersten unserer multimedial erz├Ąhlten Wissenschaftsgeschichten: Autoren, Fotografen und Kameraleute schw├Ąrmen aus. Illustratoren und Layouter schaffen Bilderwelten, die unsere Programmierer dann auf den Bildschirm bringen. Lektoren klopfen alle Fakten ab. Au├čerdem kaufen wir von ausl├Ąndischen Partnern exzellente Zusatz-Beitr├Ąge ein. Beitr├Ąge, die Wissenschaft so erz├Ąhlen, wie wir uns das vorstellen und die wir unseren deutschsprachigen Lesern zug├Ąnglich machen wollen.

Die Vorarbeit haben wir aus unseren Ersparnissen finanziert. Aus der ersten wilden Idee ist ein ein Konzept erwachsen - und ein Businessplan, der Banken, Unternehmens- und Steuerberater ├╝berzeugt. Jetzt brauchen wir Starthilfe, um richtig loslegen zu k├Ânnen.

Who are the people behind the project?

Hinter Substanz stehen zwei Magazinjournalisten mit zusammen 20 Jahren Berufserfahrung. Wir haben Personal gef├╝hrt, Magazine neu erfunden und Redaktionen beerdigt. Wir haben bei National Geographic und dem New Scientist gearbeitet. Wir haben f├╝r Technik-Journale geschrieben, wir waren bei der Financial Times Deutschland und bei Business Punk. Unsere Referenzen reichen vom Dipl.-Ing. bis zur Shortlist des Henri-Nannen-Preises f├╝r Humor.

Wir sind:

- Georg Dahm (43) ÔÇ×Haste Schei├če am Schuh, haste Schei├če am SchuhÔÇť, besagt eine alte Fu├čballweisheit. Im Dezember 2012 trug Georg Dahm die Financial Times Deutschland zu Grabe. Im Mai 2013 wiederholte er die ├ťbung bei der deutschen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist, wo er gerade die Leitung des Life Science-Ressorts ├╝bernommen hatte. Zwei Pleiten in f├╝nf Monaten, da kann das Vertrauen in die Zukunftsf├Ąhigkeit deutscher Verlage schon mal ein wenig br├Âckeln. Nicht aber der Glaube an diesen Beruf, dem der Anthropologe 1999 verfiel, erst als Praktikant und Freier bei National Geographic Deutschland, dann als Volont├Ąr bei Bild, Welt und Allegra, Chefredakteur der hamburger wirtschaft und schlie├člich als Autor und Blattmacher bei den G+J Wirtschaftsmedien (FTD, Capital, Impulse, Business Punk).

- Denis Dilba (36) Als Motivationstrainer f├╝r die GSG9 k├Ânne sie sich ihn gut vorstellen, hatte Denis Dilbas Karriereberaterin ihm einst gesagt. Oder in einem UN-Thinktank. Optimale Voraussetzungen also f├╝r die Arbeit in einer Branche, die in einer Dauerkrise steckt und sich gerade selbst zerlegt. Und so gab der Diplom-Ingenieur seine Karriere als Automobil-Entwickler auf, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in M├╝nchen und schrieb f├╝rderhin f├╝r alle wichtigen Wissenschaftstitel- und Seiten. Als Gr├╝ndungsredakteur baute er die deutsche Ausgabe des New Scientist mit auf, zuletzt als stellvertretender Ressortleiter Hard Science.

Wir wissen, was wir tun: F├╝r Substanz nutzen wir all unsere Erfahrungen und das Netzwerk, das wir ├╝ber die Jahre aufgebaut haben. Im September 2013 haben wir mit unseren Ersparnissen das Startup Fail Better Media GmbH gegr├╝ndet und eine B├╝roeinheit im Hamburger Coworking-Space Werkheim bezogen. Seitdem arbeiten wir intensiv an unserem Businessplan, unserem inhaltlichen Konzept und unserer Marktstrategie. F├╝r Layout, Redaktion und Technik haben wir ein Team aus freien Mitarbeitern aufgebaut, die wir zum gro├čen Teil seit Jahren kennen, bei der App-Entwicklung unterst├╝tzt uns die Agentur Euphorika Communications.

Project updates

18/12/2014

Seit dem 28.11. sind wir live:

www.substanzmagazin.de ist da.

Danke an alle, die uns in den vergangenen Monaten unterst├╝tzt haben, hier auf Startnext und auf den vielen anderen Baustellen. Ohne euch h├Ątten wir dieses Magazin, von dem wir schon so lange tr├Ąumen, nicht umsetzen k├Ânnen.

21/03/2014

Wir haben in den letzten Wochen so viel ├╝ber Substanz geredet, dass manche schon bef├╝rchteten, wir w├╝rden niemals damit aufh├Âren. Seit letzter Nacht aber ringen wir nach Worten. Zwei Tage vor Ende der Crowdfunding-Kampagne haben wir das Mindestziel von 30.000 Euro ├╝berschritten. Dass ├╝ber 500 Menschen so an unsere Idee glauben, dass sie jetzt schon zahlende Leser werden, macht uns gl├╝cklich und dankbar. Weitere Sprachgirlanden ├╝berfl├╝ssig. Wenn ein Crowdfunding-Projekt das Mindestziel erreicht, werden f├╝r die Restlaufzeit gerne Stretch-Goals ausgerufen: Noch x Euro mehr und das Produkt bekommt ein Titangeh├Ąuse, einen dritten USB-Port und wird vor Auslieferung vom Papst gesegnet. Unser Stretch-Goal kommt etwas prosaischer daher: Mit jedem Abo, das bis Sonntag, 23.3. um 23:59 gebucht wird, k├Ânnen wir mehr Geld investieren in Geschichten, Bilderwelten und App-Funktionen. Danke f├╝r euer Vertrauen. Wir haben euch ein gro├čes Versprechen gemacht. Und jetzt gehen wir zur├╝ck an die Arbeit.

Legal notice
Fail Better Media GmbH
Van-der-Smissen-Str. 3
22767 Hamburg

Fail Better Media GmbH | Sitz: Hamburg | Amtsgericht Hamburg HRB 129360 | UID: DE291980841 | Vertretungsberechtigte Gesch├Ąftsf├╝hrer: Georg Dahm, Denis Dilba

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