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Projekte / Event
TiranaAkt- Akzeichenkurs in Tirana
Die Idee des Projekts ist die Organisation und Durchführung eines kostenlosen, offenen Aktzeichnenkurses in Tirana über den Zeitraum eines Monats. Themenschwerpunkt ist hierbei „Sexualität und Körper“, wobei wir besonderes Interesse an homosexuellen Teilnehmern und Modellen haben.
Tirana
800 €
750 € Fundingziel
47
Fans
25
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 17.04.13 17:53 Uhr - 20.06.13 23:59 Uhr
Fundingziel 750 €
Stadt Tirana
Kategorie Event

Worum geht es in dem Projekt?

Die Idee des Projekts ist die Organisation und Durchführung eines kostenlosen, offenen Aktzeichnenkurses in Tirana über den Zeitraum eines Monats.

Themenschwerpunkt ist hierbei Sexualität und Körper, wobei wir besonderes Interesse an homosexuellen Teilnehmern und Modellen haben.

Der Kurs soll innerhalb des Durchführungsmonats einmal wöchentlich und als Workshop an zwei Wochenenden stattfinden.
Maltechniken und Materialen sollen frei wählbar und vom Projekt gestellt sein.

Die Durchführung des Projekts wird unterstützt vom Verein PINK Embassy, welcher in Tirana ansässig ist.
Abschluss des Projektes soll eine Ausstellung der entstandenen Werke sowie Interviews mit den Teilnehmern im alternativen Kunstzentrum Tirana Ekspres sein.
Der Kurs soll innerhalb des Durchführungsmonats einmal wöchentlich und als Workshop an zwei Wochenenden stattfinden.


Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel des Projektes soll die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität sein.

Wir möchten die Möglichkeit einer Vertiefung zu Themen zu schaffen, die nicht den Konventionen der albanischen Gesellschaft entsprechen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Landbevölkerung Albaniens zeichnet sich ebenso wie das Stadtleben, zb. in Shkodra, Vlora oder Durres, durch einen hochgradig konservativen Lebensstil und starke Religiosität aus.

Zumeist ist es Mädchen und Jungen, geschweige denn natürlich Homosexuellen, weder auf dem Lande noch in den Städten von ihrer Familie und den Gebräuchen erlaubt, sich frei nach eigenem Befinden zu treffen, in der Öffentlichkeit zu bewegen, geschweige denn eine Beziehung zu führen oder Geschlechtsverkehr vor der Ehe zu haben.
Wird diesen Regeln nicht Folge geleistet, ist eine Ächtung durch die Dorf oder Stadtbevölkerung nicht selten die Folge, zudem droht der Bruch mit der Familie, die durch ihren traditionell hohen Stellenwert erheblichen Druck auf die Lebensweise der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausüben kann.

Im Vergleich dazu ist Tirana überaus fortschrittlich und modern.

Tirana als Hauptstadt ist in Albanien bereits ein Vorreiter der Toleranz für Homosexualität, während in den ländlichen Regionen Schwule und Lesben teilweise noch immer aufgrund ihrer Sexualität von ihren Familien verstoßen werden, unter körperlicher und psychischer Gewalt zu leiden haben, teilweise sogar ins Ausland flüchten müssen.
Und doch gibt es in Tirana zu wenig Raum, zu wenig Toleranz, zu wenig Freiheit für Homosexualität.
Immer noch erfahren auch dort homosexuelle Menschen eine Diskriminierung durch die Gesellschaft, durch die Ignoranz der Medien, begegnet man ihnen aus der Bevölkerung und nicht selten auch aus dem direkten Familien- und Bekanntenkreis mit Vorurteilen und Anfeindungen.
Homosexualität wurde in Albanien erst im Jahre 1995 erlaubt, Homosexuelle Ehen sind jedoch weiterhin verboten, die erste Gay Parade fand in Tirana 2012 statt und wurde durch ein immenses Polizeigebot und brutale Anfeindungen von außen begleitet.

Die Begrenzungen durch Kultur und Religion, die eine freie Entfaltung und einen selbstbestimmten Lebensstil in Albanien immer noch unmöglich machen, sind für uns der Beweis der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit unseres Projekts.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir übernehmen selbstverständlich alle persönlichen Reise-und Aufenthaltskosten,
Interesse jedoch haben wir an einem Sponsoring für folgende Punkte:

Nötige Ausgaben:

1. Anmietung eines Kursraumes
2. Materialen (Papiere, Stifte, Farben, Staffeleien usw.)
3. Gage für Aktmodelle
4. Ausstellung: Ausstellungs-Aufbau ( Bilderrahmen, Mietung von Technik zur Präsentation der Interviews usw.), Gage für Band und Mitarbeiter

Sollten Überschüsse entstehen, werden sie dem Verein PINK Embassy gespendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, das sind Maria Alexejewna Nesterowa und Yotanka Laila Anna Yalda Wiens.

Wir stammen beide gebürtig aus Berlin und sind hier aufgewachsen.

Yotanka Laila Anna Yalda Wiens:

Nach dem Abitur im Jahr 2011 reiste ich innerhalb Europas, besuchte Portugal, Spanien und Norwegen jeweils für mehrere Monate. In diesem Zeitraum setze ich ein eigenes Filmprojekt um und organisierte eine Fotoausstellung meiner eigenen Werke.

Maria Alexejewna Nesterowa:

Ich habe mein Abitur 2012 erworben. Im Sommer 2011 bin ich durch Tansania und Kenia gereist, wo ich Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus geleistet habe. Während dieser Reise war es mir möglich Kontakt zur homosexuellen Szene in Nairobi aufzubauen, wodurch ein lehrreicher und interessanter Austausch enstanden ist.

Da meine Familie väterlicherseits aus Russland stammt, ist mir der Konflikt zwischen einem modernen Lebensstil und den Einschränkungen durch konservative gesellschaftliche Wertevorstellungen bekannt.
Daraus resultiert ein mir eigenes Verständnis der Problematik und den Vorteilen, die mit dem Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen einhergehen.
Zum Sommer strebe ich den Beginn eines ethnologischen Studiums an.

Die Organisation und Durchführung des Projekts TiranaAkt obliegt uns als Privatpersonen, jedoch arbeiten wir mit der Freundlichen Unterstützung von PINK Embassy und Tirana Ekspres.

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