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Crowdfunding für die Wissenschaft - 3 Tipps für deine Kampagne
Crowdfunding Tipps

Crowdfunding für die Wissenschaft - 3 Tipps für deine Kampagne

Anna Theil
26.09.2016
3 min Lesezeit

Crowdfunding für Wissenschaft und Forschung steht vor ganz eigenen Herausforderungen. Denn Forschungsprojekte sind oftmals kompliziert, manchmal sehr abstrakt und nur selten kommt am Ende ein konkretes Produkt heraus. Doch Wissenschaft ist aufregend, denn Forscher entdecken ständig etwas Neues und dringen in unbekannte Welten vor. Dabei entstehen spannende Geschichten, die du mit Sciencestarter und Startnext erzählen kannst und so Unterstützer für deine Forschung begeisterst. Zum Themenmonat Wissenschaft geben wir dir drei Tipps mit denen du dein Crowdfundingprojekt aus der Wissenschaft noch verbessern kannst.

1. Sei verständlich.

Wenn Forscher über ihre Arbeit schreiben, neigen sie gerne dazu, Fremdwörter aneinanderzureihen und ihre Sätze ins Unendliche zu verschachteln. Was Kommilitonen oder Kollegen noch entziffern können, ist für den eventuell nichtwissenschaftlichen Unterstützer eine oftmals wie eine Fremdsprache.

Verwende in deiner Projektbeschreibung also eine einfache Sprache und stelle möglichst einen Bezug zum Alltag der potentiellen Unterstützer her. Frage am besten jemanden, der keine Ahnung von deinem Fach hat, ob er sich deine Projektbeschreibung durchliest. Hat er sofort verstanden, worum es geht? Perfekt! Wenn nicht, musst du nochmal ran. Um Feedback einzuholen, kannst du die Startphase deines Projekts nutzen.

Schließlich hat auch Einstein schon gesagt: "Wenn du deiner Großmutter nicht erklären kannst, was du tust, dann hast du es vielleicht selbst nicht ganz verstanden."

2. Zeige, was du tust.

Die Orte, an denen Wissenschaftler arbeiten, die High-Tech-Labore, die versteckten Archive oder abgelegenen Ausgrabungsstätten sind für viele Menschen eine unbekannte Welt, zu der du jedoch Zugang hast. Nutze das zu deinem Vorteil. Zeige, was du tust und woran du arbeitest, mache Fotos von deinem Labor und von deinem Team bei der Forschung. Vielleicht gibt es ja auch Röntgenbilder, mikroskopische Aufnahmen oder 3D-Modelle, die deine Forschung erklären. So wird deine Kampagne nicht nur besser verständlich, sondern auch persönlicher. Ein weiterer Bonus: In den sozialen Medien werden Posts und Tweets mit Fotos viel öfter geklickt.

3. Nimm die Unterstützer mit.

Anders als bei den meisten Crowdfunding-Kampagnen entsteht bei Wissenschafts-Projekten meistens kein konkretes Produkt, dass du den Unterstützern am Ende bieten kannst. Das muss kein Nachteil sein, denn bei dir finden Unterstützer etwas, was sie sonst nirgends kaufen können: Sie sind Teil eines wissenschaftlichen Projekts. Versuche also mit deinen Dankeschöns deinen Unterstützern einen persönlichen und emotionalen Zugang zu deiner Forschung zu geben. Lade sie in dein Labor ein oder verschicke persönliche Videobotschaften von deiner Expedition.

Viele freuen sich sicher auch darüber, mit dir über deine Forschung reden zu können. Bei einem Kaffee oder über Skype. Oder du verschickst eine Postkarte von einer Forschungsreise oder einen kleinen Gegenstand, der einen Bezug zu deinem Projekt zu hat. So hat der Unterstützer etwas, das ihn immer an dein Forschungsprojekt erinnert.

Wenn du diese Tipps umsetzt, hast du gute Chancen, dass viele Unterstützer überzeugt werden und dein Projekt erfolgreich finanziert wird.

Sciencestarter vergibt Starthilfe für dein Projekt

Starte dein Projekt noch im September auf Sciencestarter und du hast die Chance, 1 x 1.000 Euro und 2 x 500 Euro für dein Projekt zu gewinnen.

Hier geht es zur Page von Sciencestarter.

Der Artikel wurde von Artur Krutsch von Wissenschaft im Dialog geschrieben.

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