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Künstler-Spotlight #19 mit Jule Werner: Ohne ihre Band geht\'s nicht

Künstler-Spotlight #19 mit Jule Werner: Ohne ihre Band geht's nicht

Franziska Scherk
20.08.2015
5 min Lesezeit

Diese Woche in unserem Künstler Spotlight: Jule Werner. Eine Sängerin, die sich ganz dem Genre des deutschsprachigen Rock 'n' Soul verschrieben hat und ihre Musik dem Zuhörer mit viel Herz und Emotion präsentiert. Im folgenden Interview wollen wir unter anderem von ihr wissen, wie sie es schafft, sich selbst stets treu zu bleiben, um hierbei ihrem Traum von authentischer und greifbarer Musik nachzukommen.

Jule Werner 

Diese Woche in unserem Künstler Spotlight: Jule Werner. Eine Sängerin, die sich ganz dem Genre des deutschsprachigen Rock 'n' Soul verschrieben hat und ihre Musik dem Zuhörer mit viel Herz und Emotion präsentiert. Im folgenden Interview wollen wir unter anderem von ihr wissen, wie sie es schafft, sich selbst stets treu zu bleiben, um hierbei ihrem Traum von authentischer und greifbarer Musik nachzukommen.


1. Seit einer ganzen Weile machst du ja schon Musik und seit 5 Jahren auch unter dem Bandnamen “Jule Werner”. Siehst du das eher als Soloprojekt an oder tretet ihr ganz klar als die Band Jule Werner auf?

Sowohl als auch: Gemeinsam mit meinem Gitarristen Wolfgang Maiwald komponiere und schreibe ich die Songs, die auf der Bühne mit musikalischem Leben gefüllt werden. Alles, was ich bisher erreicht habe, wäre ohne meine Band nicht möglich gewesen. Auf der Bühne bin ich ein Freigeist, meine Musiker lassen mir genau diese Freiheit, um meine Ideen „live“ zu entwickeln. 

2. Wie kam es letztlich dazu, dass du dich voll und ganz der Musik verschrieben hast? War es für dich schon von Anfang an klar, dass du Musikerin werden willst? 

Eigentlich mache ich schon Musik, seitdem ich denken kann. Eine wirklich fokussierte Ausrichtung auf die Musik war aus privater und wirtschaftlicher Perspektive über viele Jahre nicht möglich. Nach dem Abitur, folgte ein Sprachwissenschafts-Studium in Halle/Saale, einige Jahre als Lehrerin und dann letztendlich der Entschluss, der Musik mein Leben zu widmen. Heute arbeite ich als freie Journalistin und Musikerin und habe diesen Schritt noch nicht bereut. 

3. Du stammst ja aus dem Harz. Bist du denn ein sehr heimatverbundener Mensch und würdest du sagen, dass sich deine Herkunft auf deinen musikalischen Schaffensprozess ausgewirkt hat bzw. einen wichtigen Stellenwert innerhalb deiner künstlerischen Entwicklung hatte? 

Ich lebe schon seit meiner Kindheit im Harz und habe es bisher noch nicht geschafft, meiner Heimat wirklich den Rücken zu kehren. Ich wohne recht einsam in einem kleinen Waldhaus: Die Ruhe und Idylle der Natur gibt mir genügend Freiraum für meine künstlerische Entwicklung. Auf diesen Vorzug kann und möchte ich nicht verzichten. 

4. Wie wurdest du musikalisch sozialisiert, um schließlich beim Genre des Rock & Soul zu landen oder hast du schon immer Rockmusik gemacht? 

Ich habe von einem musikgeprägten Haushalt profitieren können. Schon in frühen Kinderjahren kannte ich die angesagten deutschen Künstler der Rock & Soul Szene sowie internationale Größen, wie Janis Joplin, Jimi Hendrix und Aretha Franklin. 

5. Wer sind deine größten musikalischen Vorbilder und mit welchem Musiker würdest du am liebsten ein Konzert spielen? 

Spezifische musikalische Vorbilder auszumachen, fällt mir immer schwer. Der Großteil aller musikalischen Idole weilen leider nicht mehr unter uns: Amy Winehouse und Janis Joplin, aber auch Tamara Danz. Das wären wirklich Damen, mit denen ich mir eine Menge zu erzählen hätte. Geht mein Blick auf die deutsche Musikszene, beeindrucken mich Künstler, wie Phillip Poisel, Stephanie Heinzmann und Gregory Meyle, aber auch die Prinzen – vor denen ich erst vor ein paar Wochen einen Support spielen durfte. 

6. Du hast ja in deiner Zeit als Musikerin mit deiner Band schon eine ganze Menge Live-Erfahrung sammeln können. Was ist für dich die wichtigste Regel auf der Bühne, um deinen Fans das bestmögliche Konzerterlebnis zu verschaffen? 

Das stimmt. Ich habe in den letzten Jahren jede Menge erlebt - vom höchsten Punkt Deutschlands bis hin in den tiefen Süden. Eine der wichtigsten bantinternen Regeln auf der Bühne, ist der Spaß an der Musik, die Leidenschaft für die eigenen Songs und das gemeinsame Zusammenspielen. Dies ist auch ein Grund, warum ich mir niemals vorstellen könnte, ohne eine Band auf die Bühne zu steigen. 

7. Und anders herum, was war das Peinlichste, was dir auf der Bühne passiert ist? ;-) 

Peinlich: Das gibt es nicht, wohl eher lustig. Vor einigen Jahren hatte ich mal einen Totalaussetzer mitten im Konzert und moderierte ein Schlagzeug-Solo an. Auch hier hat mir meine Band das Leben gerettet und scheinbar mein Blackout perfekt überspielt. Denn danach beglückwünschte mich ein Zuhörer zu meiner besonders waghalsigen und interessanten Interpretation. 

8. Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Voraussetzungen, um sich und seiner Musik in der heutigen Zeit noch treu bleiben zu können? 

Durchhaltevermögen, Leidenschaft, Liebe und der Glaube an die eigene Musik. Geht eine dieser Komponenten einmal verloren, ist es schwer, sich weiter treu zu bleiben. 

9. Was ist für dich ein typisches musikalisches NO-GO? 

Auch wenn ich allen Musikstilen tolerant und aufgeschlossen entgegentrete, könnte ich mir niemals vorstellen, im Schlagerbereich einen Song zu komponieren. Das überlasse ich den Profis dieses Genres.

Vielen Dank für das Interview! ;-)


Anspiel-Tipp: "Fremde Gesichter"


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