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Stereo Herz im Kreuzverhör: über Crowdfunding-Flauten, die neue Single & TV-Shows

Stereo Herz im Kreuzverhör: über Crowdfunding-Flauten, die neue Single & TV-Shows

Franziska Scherk
05.08.2015
5 min Lesezeit

Was sie anderen Künstlern bei einer Crowdfunding-Flaute raten, wie ihnen das Musiker-Dasein nach einem so aufregendem Jahr bekommt und was ihre neue Single für sie bedeutet, wollten wir von unserem Lieblings-Duo Stereo Herz wissen.

 

Was sie anderen Künstlern bei einer Crowdfunding-Flaute raten, wie ihnen das Musiker-Dasein nach einem so aufregendem Jahr bekommt und was ihre neue Single für sie bedeutet, wollten wir von unserem Lieblings-Duo Stereo Herz wissen.

1. Im letzten Jahr haben sich die Ereignisse für euch ja regelrecht überschlagen: Crowdfunding-Kampagne, Plattenvertrag, Release eures Debüt-Albums „Stroh zu Gold“, Konzerte, zahlreiche Beiträge in Zeitung und Radio...und nun reihen sich auch noch die TV-Termine. Ist das Leben als Vollzeit-Musiker so, wie ihr es euch vor einem Jahr ausgemalt habt? Oder wart ihr rückblickend eher etwas blauäugig?

Sven: So richtig ausmalen kann man sich so eine Situation gar nicht. Wir haben unser komplettes Augenmerk darauf gerichtet, gut vorbereitet zu sein. Alles Weitere wird wohl die Zeit zeigen.
Christin: Es war immer unser Traum, Musik zu machen. Ohne Fleiß kein Preis. Wir wissen wofür wir es tun und wir tun es sehr gerne.

2. Und was war die größte Überraschung für euch?

Christin: Da gab es sehr viele – egal ob Konzerte, Pressetage, Fotoshooting, Videodreh oder der Abend auf der Echo Verleihung – das alles sind Momente die man nicht jeden Tag erleben darf. Und dafür sind wir sehr dankbar.
Sven: Für mich war die größte Überraschung, dass es so viele Menschen gibt, die sich mit unseren Songs und Texten identifizieren können. Anfangs standen wir mit unseren Ideen und Träumen ganz allein da – heute singen die Leute unsere Songs auf Konzerten mit, reisen uns hinterher und tragen unsere Musik weiter. Das ist wirklich ein großartiges Gefühl.

3. Nach „Kostbar“ seid ihr ja nun mit eurer zweiten Single „Stroh zu Gold“ unterwegs. Worum geht es in diesem Lied und warum habt ihr euch gerade für dieses Lied als zweite Single entschieden?

Sven: Aufstehen, wenn man am Boden ist. An Lebenskrisen wachsen, nicht scheitern. Genau darum geht es! Das Leben erhebt keinen Anspruch auf Gerechtigkeit, also kannst du nur für dich selbst sorgen und dein Leben in die Hand nehmen. Die Zukunft ist kein festgeschriebenes Schicksal.
Christin: Stroh zu Gold beschreibt unseren Werdegang als Band – von der ersten Idee, bis hin zu unserem erkämpften Plattenvertrag. Für uns ist dieser Song Motivation, Glaube, Stärke und Wille!

4. Ihr schreibt und komponiert die Songs ja selber. Woher holt ihr euch eure Inspiration und was ist euch wichtig in den Songs auszudrücken und zu vermitteln?

Christin: Unsere Texte sind mitten aus dem Leben gegriffen. Alles was uns bewegt, berührt oder zum nachdenken bringt, schreiben wir nieder. Wenn man selbst ein Teil der Geschichte ist, kann man sie auch viel authentischer erzählen. Das ist uns sehr wichtig!
Sven: Ein Konzertbesucher hat mal behauptet, man könne uns in 44 min komplett kennenlernen – Album einlegen und zuhören. Ich glaube, wir sind selbst unsere Songs.

5. Am 9. August präsentiert ihr eure neue Single live im ZDF Fernsehgarten vor tausenden Zuschauern. Natürlich seid ihr schon bühnenerprobt, aber vor der Kamera und vor so einem großen Publikum ist es schon noch einmal etwas anderes oder? Seid ihr hier besonders aufgeregt oder seht ihr es gelassen?

Christin: Die Nervosität steigt um jeden Tag. Wir sind super aufgeregt und freuen und drauf. Cool und gelassen sind wir nicht einmal vor dem kleinsten Konzert. Aber das ist ja das Schöne daran. Man freut sich und wenn es soweit ist, will man einfach nur genießen.
Sven: Wenn das Lampenfieber weg wäre, könnten wir uns wahrscheinlich begraben.

6. Ihr seid die erste Band überhaupt, die sich über Crowdfunding einen Plattenvertrag bei Musictsarter geholt hat. Mit ein wenig Abstand betrachtet, was habt ihr wohl genau richtig gemacht?

Sven: Fleiß, Fleiß und nochmals Fleiß. Wir haben uns den A... llerwertesten abgerackert.
Christin: Nie aufgehört daran zu arbeiten. Wir haben auch gemerkt, dass es wichtig ist, die Leute persönlich auf uns aufmerksam zu machen. Mit ihnen zu schreiben, zu telefonieren oder zu reden. Denn nur so kann man dich hören!

7. Die große Kunst beim Crowdfunding besteht darin zwischen Anfangs-Hype und Endspurt bloß nicht die Puste zu verlieren! Was genau habt ihr getan, um einer Funding-Flaute entgegenzuwirken? Und was ratet ihr anderen Musikern, wenn doch einmal ein Motivationstief droht?

Christin: Niederlage im Leben machen einen nur stärker. Egal an welchem Punkt man sich befindet, nie aufgeben! Wir haben uns immer wieder neue Sachen ausgedacht und sind immer wieder dran geblieben.
Sven: Arnold Schwarzenegger hat 2009 an der Universität Kalifornien eine Rede gehalten – Die 6 Regeln des Erfolgs. Weil mich diese Motivationsrede so inspiriert hat, habe ich sie wohl verinnerlicht. Einfach mal anschauen!

Vielen Dank ihr zwei, war nett mit euch zu plaudern! ;-)

Und nicht verpassen: Stereo Herz sind sowohl am 09. August live im ZDF Fernsehgarten sowie am 21. August bei "Musik auf dem Lande" auf MDR im Fernsehen zu sehen. 

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