Projekte / Film / Video
Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Vermutlich war er der erste Graffiti-Writer der Hansestadt. Der Film EIFFE FOR PRESIDENT erzählt seine Geschichte, 1995 gedreht von Christian Bau zusammen mit Artur Dieckhoff. Jetzt soll der Film neu herausgebracht werden, begleitet von Veranstaltungen und einem Buch.
Hamburg
1.650 €
8.000 € Fundingziel
6
Fans
17
Unterstützer
63 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.09.18 16:51 Uhr - 25.11.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Dezember 2018 - Mai 2019
Fundingziel 8.000 €
Der Film wird für den Kinostart mit Werbematerialien und Pressearbeit begleitet und erscheint endlich auf DVD zusammen mit einem Buch. (Basispaket)
2. Fundingziel 14.000 €
Alle Sprüche von Eiffe, alte Fotos, neue Texte: Das Buch wird aufwendig und liebevoll gestaltet, als Hardcover gebunden und enthält die Film-DVD. (Wunschpaket)
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen.
Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit seinem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs ein und ruft dort die „Freie Republik Eiffe“ aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie wird er drinnen und draußen zur Legende.
In den 1990erJahren fingen die Filmemacher Christian Bau und Artur Dieckhoff an, sich mit Eiffe zu beschäftigen. In ihrem Dokumentarfilm „EIFFE FOR PRESIDENT. Alle Ampeln auf Gelb“ erinnern sich Verwandte und Freunde an ihn, seine Jugend, sein Tennis- und Hockeytalent, seine Außenseiterrolle im SDS. Im anschließenden Psychiatrieaufenthalt lebte Eiffe seinen Schreibwahn aus und gründete eine Partei (Eiffe brothers). Sein Wunsch war es, Präsident zu werden. Seine Mannschaft: Eiffe Bundeskanzler, Springer außen, Augstein innen, Bartels vom Eroscenter als Familienminister, Heinemann Rest.
EIFFE FOR PRESIDENT ist ein Dokumentarfilm voller Musik und Inszenierungen mit einer ungewöhnlichen Sicht auf 1968, aus einer verrückten Perspektive.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der Film wurde 1995 von der thede auf 16 mm produziert. Nun wurde er restauriert und digitalisiert. Die thede will den Film erneut ins Kino bringen und als DVD herausbringen, zusammen mit einem Buch.

Unsere Zielgruppe: alle, die Eiffe wieder entdecken wollen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

„Eiffe ist Vorreiter einer großen Bewegung: Er war Graffiti-Künstler, als in Europa noch kaum jemand wusste, was das bedeutete.“ 
Doris Brandt, ZEIT online
„Welche Mittel muss man einsetzen, um die Welt aus den Angeln zu heben? Eiffe war immer ein gutes Beispiel.“

Christian Bau

Die Beschäftigung mit Eiffe hörte nie auf. Immer wieder tauchten neue Informationen über Eiffe auf, sein Mythos zieht mittlerweile international Kreise. „Wem gehört die Stadt?“ Eiffe war einer der Ersten, der die Frage durch seine Art, den öffentlichen Raum zu nutzen, aufgeworfen hat. Die Zeit ist reif, Eiffe neu zu entdecken.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ziel 1: Der Film wird für den Kinostart ausgestattet und erscheint endlich auf DVD zusammen mit einem Buch zum Film.

Ziel 2: Das Buch wird aufwendig gestaltet und ausgestattet. Es enthält Fotos, Eiffe-Sprüchen und Texte über Eiffe, u.a. von Christoph Twickel und Jorinde Reznikoff. Form, Inhalt und Gestaltung entsprechen den hohen Ansprüchen, die wir an das Projekt stellen. Das alles zu einem erschwinglichen Preis (unter 20 Euro). Begleitend zum Kinostart organisieren wir Diskussionsveranstaltungen mit den Filmemachern.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die thede ist ein gemeinnütziger Verein in Hamburg-Altona, 1980 gegründet als Zusammenschluss von dokumentarisch arbeitenden Filmemachern, eine Produktionsgemeinschaft, ein Kollektiv, ein Verleih und Vertrieb.
Zum aktiven Team gehören derzeit Christian Bau, Alexandra Gramatke, Maria Hemmleb, Antje Hubert und Barbara Metzlaff. Für dieses Projekt arbeiten wir mit dem Buchdrucker und Filmemacher Artur Dieckhoff und mit dem Verleger Theo Bruns von Assoziation A zusammen.

Impressum
die thede e.V.
Maria Hemmleb, Antje Hubert
Zeiseweg 9
22765 Hamburg Deutschland

VR 9765 (Amtsgericht Hamburg)
USt.-IDNr.: DE 160503143

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