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Das "Wunderkorn" von Conflictfood: Get Freekeh!

Anna Theil
18.10.2016
2 min Lesezeit

In Palästina hat das Startup Conflictfood ein Wunderkorn entdeckt, das eine jahrtausendelange Tradition hat: Freekeh – grün geernteter und über Flammen gerösteter Weizen. Freekeh ist eine natürliche, leckerere Proteinquelle und gut für die Gesundheit. Conflictfood möchte dieses Korn in Bio-Qualität auf deutsche Teller bringen. Mit dem Kauf unterstützt ihr gleichzeitig Bauern in Palästina dabei, ihre Existenz zu sichern und eine friedvolle Perspektive zu geben. Wie das funktioniert, erfahrt ihr im Interview.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Conflictfood, ein junges soziales Startup aus Berlin, das direkten Handel mit Bauern in Konfliktregionen betreibt und ihnen einen neuen Absatzmarkt in Deutschland aufbaut. Mit Safran von einem unabhängigen Frauenkollektiv aus Afghanistan haben wir bereits unser erstes Produkt auf dem Markt gebracht und konnten damit den Bäuerinnen in Herat eine langfristige wirtschaftliche Sicherheit ermöglichen.

Wie seid ihr zu Freekeh gekommen?

Der Erfolg für die Frauen in Afghanistan hat uns angespornt, nun Bauern in einer anderen Konfliktregion zu unterstützen: In Palästina. Aus der Westbank möchten wir eine traditionsreiche Getreidespezialität nach Deutschland bringen, die man hier noch gar nicht kennt: Freekeh - das ist grün geernteter Weizen der in Flammen geröstet wird.

  

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Auf unseren Reisen durch Palästina haben wir Menschen kennengelernt, die trotz Armut immer ein Lächeln im Gesicht tragen, die eine reiche Lebens- und Esskultur zelebrieren und beinahe beschämend gastfreundschaftlich sind. Diesen Menschen wollen wir eine Perspektive bieten, die sie oft aufgrund der Besatzung nicht haben.

Welchen Crowdfunding-Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Seid authentisch! Die Crowd merkt, ob ihr für die Sache brennt oder nicht. Und nehmt euch ausreichend Zeit für die Vorbereitung.

Mit wem würdet ihr gerne zusammenarbeiten?

Eines unserer Dankeschöns ist eine Graffiti-Friedensbotschaft auf der Mauer zwischen Israel und Palästina. Ob der Künstler Banksy das mit uns machen mag?

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr Conflictfood unterstützen.

© Fotos: Conflictfood

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