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Mit VELOCATE gestohlene Fahrräder wiederfinden
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Mit VELOCATE gestohlene Fahrräder wiederfinden

Anna Theil
03.05.2016
4 min Lesezeit

VELOCATE hilft dir, dein Fahrrad nach einem Diebstahl wiederzufinden. Dank eigens entwickelter Kombination aus GPS, GSM und Bluetooth 4.0 bietet es einen unauffälligen Diebstahlschutz, der jedes Rad mit minimalem Aufwand und ohne technische Vorkenntnisse sichert. Wie ein Fahrraddieb den Gründer Michael Pauli auf die Idee für sein Projekt gebracht hat, erzählt er im Interview.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee für VELOCATE begann mit einem dreisten Fahrradklau: 2011 wurde mir ein neues Canyon-Bike gestohlen. Aber nicht auf der Straße. Das Bike wurde im Keller entwendet, obwohl es mit einem festen und teuren Bügelschloss am Heizungsrohr gesichert war. Die Erkenntnis: Weder ein teures Bügelschloss, noch ein verschlossener Raum können Fahrraddiebe heute noch aufhalten.

Wir wollten, dass diese Erfahrung immer weniger Menschen machen müssen. Der materielle Verlust bei einem Fahrraddiebstahl ist das eine – der ideelle Wert das andere. Für viele ist das Fahrrad heute bereits Autoersatz und täglicher Begleiter. Darüber hinaus hat das Rad für uns einen hohen Freizeitwert: Ob sportliche Leidenschaft oder das hautnahe Erleben von Natur und das große Freiheitsgefühl – eine glücksbringende Mischung, die uns Radsportlern unser Rad lieb und teuer macht. Es war genau diese Leidenschaft in Kombination mit einer Wut, die die Idee zum Tracker erst möglich machte.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Für uns ist VELOCATE mehr als ein Unternehmen: Wir teilen mit unseren Unterstützern die Leidenschaft für’s Fahrrad und wissen welchen Verlust Fahrraddiebstahl ganz persönlich bedeuten kann. Wir sind ein Team aus begeisterten Hobby-Radfahrern und Radsportlern, die alle eines gemeinsam haben: Unser Fahrrad wurde uns gestohlen. Ein schmerzhafter Tiefschlag, den jeder Fahrradbesitzer nachvollziehen kann, der - wie wir – sein Bike liebt.

100 Millionen Euro finanzieller Schaden pro Jahr und unzählige enttäuschte und frustrierte Fahrradbesitzer sind für uns Motivation genug, hier etwas zu unternehmen. Wir wollen mit unserem System vor allem auch Radherstellern eine einfache Möglichkeit der Integration geben ohne selbst in die Technik massiv investieren zu müssen.

 

Wie lief die Entwicklung ab?

Was anfangs noch Wut über den Fahrraddiebstahl war, wandelte sich schnell in Energie: Wie können wir es schaffen Fahrraddiebe zu überlisten und uns unser Eigentum wiederzuholen? Mit einem Tracker für Fahrräder!

Kein Produkt auf dem Markt erfüllte unsere Erwartungen an einen GPS-Tracker für das Rad. Auch wenn wir einige Zeit ein anderes Produkt vertrieben und hier wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, merkten wir doch schnell, dass es nur mit einem eigens entwickelten Produkt funktionieren kann.

Unsere Erwartungen an das Produkt waren hoch:

  • Einfachheit: leicht zu bedienen, ohne technische Kenntnisse
  • Unabhängigkeit: funktionsfähig ohne Energieversorgung
  • Unauffällig: nicht zu erkennen und außerdem jederzeit nachrüstbar

Genau an dieser Lösung haben wir nun jahrelang, neben unseren eigentlichen Jobs, getüftelt und geschraubt. Unser erstes Produkt ist dabei das GPS-Rücklicht. Dank der Unterstützung der Firma Büchel konnten wir das Originalgehäuse verwenden, sodass kein Tracker erkennbar ist. Wir haben uns zudem die besten Partner gesucht, um unser Vorhaben professionell zu realisieren: Mit der Deutschen Telekom können wir das zur Zeit beste Mobilfunknetz verwenden, das eine optimale Netzabdeckung gewährleistet.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern geben?

Erst das Produkt soweit zur Reife bringen, dass man danach auch liefern kann. Nichts ist schlimmer, als wenn die Leute danach monatelang darauf warten. Dann ist der Pressehype weg und auch die Begeisterung, wenn man dann irgendwann mal ausliefert.

Wie geht es bei dem Projekt weiter?

Wir sind gespannt was die Zukunft noch bringt und hoffen darauf, die Statistiken für Fahrraddiebstähle und irgendwann auch für Motorraddiebstähle senken zu können.

Hier könnt ihr das Projekt unterstützen.

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