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Der Foodtruck "Die intolerante Isi" erobert München

Anna Theil
13.09.2016
5 min Lesezeit

Die intolerante Isi ist bereits eine Wiederholungstäterin auf Startnext: In ihrer ersten Crowdfunding-Kampagne im Jahr 2014 hat die Starterin Isabella Hener ein mobiles Verkaufsfahrzeug finanziert, in dem sie leckere Speisen für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeit anbietet. Nun möchte sie ihr Angebot ausbauen: Neben dem Food Truck und Caterings sollen in Zukunft auch Koch-/Backkurse, Sonntagsbrunch und Supperclubs in eigener Location im München angeboten werden. Lest hier, was Isabella antreibt und wie ihr sie unterstützen könnt.

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Isabella, eigentlich studierte Mediendesignerin - allerdings schon immer mit einem Fable fürs Kochen und Backen.

Vor zwei Jahren habe ich "Die intolerante Isi" gegründet. Und damit den ersten Food Truck auf die Straße gebracht, der auch leckere Sachen für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten anbietet. Auf der Speisekarte stehen Gerichte, die z.B. glutenfrei, milchfrei, fructosearm oder auch vegan sind. Dabei werden vor allem frische regionale und Bio-Zutaten verwendet - ganz ohne Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe, einfach echtes, gutes Essen! Und das fehlt in unserem Alltag leider oft. Daher ist das Konzept nicht nur etwas für "Intolerante", sondern auch für jeden, der sich gerne gesund & lecker ernähren möchte.

Die intolerante Isi steht allerdings nicht nur für den Food Truck, sondern auch für Caterings und Koch-/Backkurse. In der bisherigen Produktionsstätte gab es aber keine Möglichkeit, Kurse, einen Brunch oder sonstige Events unterzubringen. Außerdem war man in der Vielfältigkeit des Angebots durch das unzureichende Equipment extrem eingeschränkt. Deshalb soll es in Zukunft eine Location geben, an der Food Truck, Caterings und Events unter einem Dach vereint und das Angebot erweitert werden kann.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Zur Idee bin ich gekommen, da ich selbst eine Laktoseunverträglichkeit habe und es immer sehr schwierig fand, unterwegs problemlos etwas zu Essen zu finden - oft wussten Köche oder Service nicht, wo Milchprodukte enthalten sind und das ewige Nachfragen war ganz schön anstrengend und oft frustrierend. Auch einige Personen in meinem Freundes- und Familienkreis sind von verschiedenen Unverträglichkeiten betroffen und wissen, wie schwierig es ist, beschwerdefrei auswärts zu essen. Deshalb beschloss ich, aus der Not eine Tugend zu machen und den ersten "intoleranten" Food Truck auf die Straße zu bringen.

Warum ist es dir wichtig, das Projekt zu realisieren?

Menschen mit Zöliakie, Laktose- oder Fructoseintoleranz haben es schwer, passende Alternativen für sich zu finden. Viele der Ersatzprodukte enthalten trotzdem viele fragliche Inhaltsstoffe. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist aber nicht nur für Menschen mit Unverträglichkeiten wichtig, sondern geht jeden von uns etwas an. In den letzten Jahren haben wir uns leider sehr an die vielen Fertigprodukte und die Massenproduktion der Lebensmittelindustrie gewöhnt: Voll von Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und viel zu viel Zucker. Das muss sich in Zukunft ändern - und Die intolerante Isi ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Welchen Crowdfunding Tipp kannst du zukünftigen Startern weitergeben?

Steht hinter eurem Projekt - und zwar immer, auch wenn es mal schwierig und anstrengend ist - ansonsten klappt es nicht. Baut euch im besten Fall schon vor der Kampage eine Community/Fanbase auf, die ihr dann direkt zu Beginn ansprechen könnt. Erzählt außerdem Familie, Freunden, Bekannten davon. Sucht euch Blogger/Medien heraus, die gezielt eure Zielgruppe erreichen und kontaktiert diese. 

Mitunter das Wichtigste ist außerdem das etwa 2-3 minütiges Video. Dies ist der erste Eindruck, den alle die es sich ansehen von euch und eurem Projekt bekommen. Wichtig ist außerdem dran zu bleiben, News und Updates zu posten - einfach eine Kampagne erstellen, sich zurücklehnen und darauf warten, dass diese erfolgreich wird funktioniert nicht.

Was sollten mehr Menschen wissen?

Was die wenigsten wissen: Der Wareneinsatz in der Gastronomie beträgt meistens 1:4 zum Verkaufspreis. Das heißt, wenn ein Mittagessen beispielsweise 4€ kostet, betragen die Kosten für die Zutaten etwa 1€ - man kann sich relativ schnell ausrechnen, wie hochwertig die Zutaten dann noch sein können und sollte sich das bewusst machen, wenn man das nächste mal zum Essen geht. 

Viele umgeben sich mit teuren Statussymbolen, möchten aber für ihr Essen möglichst wenig ausgeben. Die günstigen Preise gehen aber zu Lasten der Qualität der verwendeten Zutaten - und das letztendlich zu Lasten unserer Gesundheit. Bei Die intolerante Isi wird auf hochwertige Lebensmittel geachtet. Jetzt und auch in Zukunft.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr Die intolerante Isi unterstützen.

© Fotos: Die intolerante Isi

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