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Etepetete: Gemüsekiste gegen Lebensmittelverschwendung
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Etepetete: Gemüsekiste gegen Lebensmittelverschwendung

Christin Lorenz
10.03.2015
3 min Lesezeit

Im Supermarkt findet man kaum mal richtig krumme Gurken, mehrbeinige Karotten oder verformte Kartoffeln. In der Natur wachsen Obst und Gemüse zwar in vielfältiger Form und Gestalt - doch was der Endkunde eventuell nicht abnimmt, bleibt oft auf dem Acker liegen und vergammelt. In unserem Blog lernt ihr heute drei junge Münchner kennen, die ein Herz für extravagantes Gemüse haben und der Lebensmittelverschwendung mit ihrem Startup Etepetete entgegen wirken wollen.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Georg, Carsten und Chris, alle 25 und aus München. Georg, gelernter Immobilienkaufmann und sportbegeistert. Carsten kurz vor seinem Bachelor in BWL und unser Ansprechpartner bei technischen Problemen. Chris ist bereits seit über 2 Jahren selbstständig und bringt dadurch sehr viel praktisches Know-How mit. Wenn er sich mal eine Arbeitspause gönnt, dann sucht er sich seinen Ausgleich beim Joggen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee entstand ursprünglich bei einem ausgiebigen Kneipenbesuch, als wir auf das Thema "Lebensmittelverschwendung" gekommen sind. Das Ganze haben wir mit der Zeit so vertieft und weiter verfolgt, bis wir uns dazu entschlossen haben, nicht mehr nur darüber zu diskutieren sondern auch etwas dagegen zu tun. Die Zusprüche aus unserem privaten Umfeld haben uns dann schlussendlich dazu bewegt, Etepetete zu gründen.

Wie habt ihr zusammen gefunden?

Georg ist zusammen mit Chris aufs Gymnasium gegangen und sie haben auch nach dem Schulwechsel den Kontakt aufrecht erhalten. Auf der Realschule ging Georg dann mit Carsten in die selbe Klasse. Und irgendwann, als sich die Idee von Etepetete verfestigt hatte, haben wir beschlossen das ganze zu dritt umzusetzen.

 

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Erst einmal haben wir alle 3 riesigen Spaß an diesem Projekt, wir lernen stetig neue tolle Leute kennen und können unserer Kreativität freien Lauf lassen. Zudem liegt uns das Thema wirklich am Herzen. Nach den ersten Besuchen bei den Erzeugern/Bauern, als wir die Ausmaße mit eigenen Augen gesehen haben, konnten wir es zunächst nicht glauben dass das alles nicht mehr den Weg in den Nahrungskreislauf schafft. Gerade in der heutigen Zeit is es untragbar, dass sich sowohl der Handel als auch die Konsumenten selber derart absurde Vorschriften und Regeln schaffen. Daher wollen wir mit unserem Projekt einen Teil dazu beitragen, dass Lebensmittel wieder mehr wertgeschätzt werden.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Wir raten allen neuen Crowdfundern im Vorfeld, außerhalb von Startnext sich eine solide Zuhörerschaft aufzubauen und nicht den Kopf hängen zu lassen, wenn es mal Tage gibt an denen man keinen Supporter gewinnen konnte.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier geht's zur Projektseite.

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