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Kurzzug - Taschen aus Münchner Ubahn Sitzbezügen
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Kurzzug - Taschen aus Münchner Ubahn Sitzbezügen

Anna Theil
29.03.2016
3 min Lesezeit

Wer kann schon sagen: "Meine Tasche war einmal ein Münchner U-Bahn-Sitz!" Das Startup Kurzzug upcycelt ausgediente Sitzbezüge der Münchner U-Bahnen und fertigt daraus limitierte Designertaschen in zeitlosem Design - Unikate, die es so kein zweites Mal mehr geben wird. Wie es zu der Idee und vor allem zu ihrer Umsetzung kam, erklären euch die Starter heute im Interview.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Mit Kurzzug haben wir uns vorgenommen, erstmalig die Geschichte einer einzigartigen Stadt, nämlich München, in ein einzigartiges Produkt, nämlich Taschen und Accessoires zu verpacken. Faktisch sieht das so aus, dass wir aus den gebrauchten Sitzbezügen der alten Münchner U-Bahnen limitierte Designertaschen produzieren. Jedes unserer Produkte ist ein Unikat. Wir upcyceln Material und recyceln Geschichte – die es so kein zweites Mal mehr geben wird. Wir, also Wolfgang und Jörg, arbeiten seit 2013 an dieser Idee und sind mittlerweile soweit, dass wir unsere erste kleine limitierte Taschenkollektion ins Leben gerufen haben.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee zu Kurzzug hatte ich (Jörg) schon vor mehreren Jahren. Ich saß in der U-Bahn und beobachtete meine Mitfahrer. Dann fielen mir zwei junge Leute auf, die sich durch Zufall in der U-Bahn wiedergetroffen haben. Sie besuchten scheinbar früher dieselbe Schulklasse. Das war sehr schön zu beobachten und ich stellte mir die Frage, wie viele solcher Geschichten hier wohl passieren mögen. In den alten Wagons stecken ja 40 Jahre München: Menschen haben sich kennen, lieben und fürchten gelernt. Haben zusammen gefeiert: Sportereignisse, Oktoberfest oder das Leben. Olympiade, Schwabinger Schickeria, Uschi Obermaier, Monaco Franze. All das und noch vieles mehr haftet an diesen legendären Materialien.

 

Wie habt ihr zusammen gefunden?

Die ersten 1,5 Jahre habe ich versucht das Projekt alleine zu stemmen, was nicht wirklich einfach war, da mir z.B. auch viele Kenntnisse und Abläufe der Branche fehlten. Durch einen gemeinsamen Freund habe ich dann Wolfgang kennengelernt. Wolfgang bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Textilbranche mit und ist fachlich wie menschlich die perfekte Ergänzung.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Wir haben lange darauf hingearbeitet unsere erste kleine Kollektion präsentieren zu können. Der Weg bis dahin war nicht immer einfach, denn das Material wollte nicht immer so wie wir wollten und dann war es auch nicht einfach einen Produktionsbetrieb zu finden, der mit dem speziellen Material, also den Sitzbezügen, arbeiten kann und auch unsere Anforderungen an das Design und die Qualität erfüllt.
Es hat sehr viel Zeit, sehr viele Prototypen und viele Gespräche erfordert unserer Produkte auf den heutigen Stand zu entwickeln. Jetzt möchten wir natürlich endlich damit in Produktion gehen und in Zukunft weitere Ideen umsetzen.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Auf jeden Fall bedarf es einer guten Vorbereitung, während der Kampagne enorm viel Zeit und vor allem Durchhaltevermögen.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier könnt ihr das Projekt unterstützen.

© Fotos: Kurzzug

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