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Scheitern lernen auf der Konferenz von Get Engaged
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Scheitern lernen auf der Konferenz von Get Engaged

Anna Theil
05.07.2016
4 min Lesezeit

Scheitern ist ganz normal - doch darüber zu reden ist es nicht. Warum ist das so? Müssen wir erst scheitern, um erfolgreich sein zu können? Muss man aus Fehlern lernen? Oder tun wir gar gut daran, Fehler zu vermeiden? In Deutschland ist das Thema Scheitern eher negativ behaftet. Um das zu ändern, veranstaltet das Netzwerk Get Engaged am 3. und 4. September 2016 in Berlin eine Konferenz, um sich auf verschiedenen Ebenen dem Thema zu nähern und das Scheitern zu zelebrieren. Was die Starter motiviert hat, dieses Event zu veranstalten, verraten sie euch im Interview.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Get Engaged, ein Netzwerk-Event für Macher*innen. Initiiert von Amira Jehia, Jakob Listabarth und Shai Hoffmann, sind unserem Organisations-Team mittlerweile ca. 15 ehrenamtliche Karma-Helfer*innen beigetreten, um mit uns eine zweitägige Konferenz zum Thema Scheitern zu organisieren. Sie wird am 3. und 4. September 2016 im Berliner Holzmarkt stattfinden und das Thema "Scheitern" in all seinen Facetten mit spannenden Speaker*innen und interessierten Teilnehmer*innen diskutieren. Dabei wird der erste Tag durch kuratierte Speak-outs gestaltet und der Zweite durch die Teilnehmer*innen, die im Barcamp ihre persönlichen Scheitergeschichten mit uns teilen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Während einer Lunch-Pause mit unserem langjährigen Freund und Weggefährten Moritz Dirks von reframe videos entstand die Idee zur Konferenz. Wir sind alle in der einen oder anderen Form schon mal gescheitert. Es hat weh getan und entmutigt, war aber auch immer irgendwie erkenntnisreich. Was passiert aber in diesem Erkenntnisprozess und wie geht jede*r einzelne damit um? Dieser Leitfrage möchten wir ehrlich, authentisch und wertneutral in einer der angesagtesten Locations 2016, dem Holzmarkt Berlin, nachgehen.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Während unserer Treffen mit potentiellen Speaker*innen des ersten Tages stellen wir fest, wie wichtig der reflektierte Umgang mit dem Scheitern ist. Viele unsere Speaker*innen sind auf ihrem Lebensweg teilweise systemrelevant gescheitert. Doch genau dieser "Vorfall" begründet oft einen Wendepunkt in ihrem Leben. Wie sind diese Persönlichkeiten damit umgegangen? Es sind oft bemerkenswerte, aber vor allem bewundernswerte Antworten, die wir in unseren Vorgesprächen bekommen, die uns darin bekräftigen, diese Geschichten mit der Welt, also euch, teilen zu müssen.Was sollten mehr Menschen wissen? 

Unsere Veranstaltungen und Konferenzen werden von tollen Menschen besucht. Menschen, die etwas bewegen wollen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und die Visionen haben. Sie alle wollen sich vernetzen, um einen noch größeren positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft zu nehmen. Zu unseren Freunden und Partnern zählen bereits viele sozial handelnde Unternehmen wie z.B. Soulbottles, Ein guter Plan, Original Unverpackt, einhorn condoms, Paprcuts, Startnext und Medienpartner wie Edition F, The CHANGER, der Freitag, Perspective Daily uvm. 

Darüber hinaus arbeiten alle an dieser Konferenz Beteiligten ehrenamtlich. Wir verfolgen keine gewinnmaximierenden, sondern glückmaximierende Ziele. Unser Fundingziel entspricht exakt den anfallenden Kosten, die wir einnehmen müssen, um die Konferenztickets kostenlos anbieten zu können. Erreichen wir "nur" unsere Fundingschwelle i.H.v. 5.000€, werden wir die Tickets der Konferenz leider nicht umsonst anbieten können. Wir suchen Sponsor*innen, die Sponsorentickets für 499€ erstehen sowie die ersten 200 Besucher*innen, die mit jeweils 20€ dazu beitragen, dass die Konferenz realisiert werden kann.

Mit wem würdet ihr gern zusammen arbeiten?

Wir sprechen gerade mit den Machern der Fuck up Nights sowie der parallel laufenden Veranstaltung von ZEIT online "Z2X - Das Festival der neuen Visionäre", mit denen wir eine Kooperation anstreben. Darüber hinaus wünschen wir uns mehr Reichweite, damit mehr Sponsor*innen auf uns aufmerksam werden. Hierfür würden wir uns eine Zusammenarbeit mit Leitmedien, wie Süddeutsche, Der Spiegel, FAZ etc. wünschen. Aber mindestens genauso wichtig seid ihr, liebe Crowd: Ihr könnt Teilnahmetickets für 20€ kaufen und unsere Crowdfunding-Kampagne mit eurem Netzwerk teilen. Damit wir gemeinsam eine neue Kultur des Scheiterns denken und schließlich etablieren können - für uns und für die nächsten Generationen.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier könnt ihr die Kampagne unterstützen.

© Foto: Jenny Weidt

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