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Projekte / Literatur
"Loni lacht!" – "Loni sonríe"
Eine gereimte Kindergeschichte über das alltägliche kleine Glück von Karin Frey (Text) und Angela Kommoß (Illustration) – Un libro sobre la felicidad diaria. Una lectura divertida, ilustrativa, para cada noche antes de ir a dormir.
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Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
13.06.16, 22:21 Edda Glanz

„Ich will, dass mein Kind glücklich ist …"

… ist ein Wunsch, den mit Sicherheit alle Eltern so oder so ähnlich schon oft formuliert haben. Man will das Beste für sein Kind, die beste Bildung, die beste Förderung, jede Menge Spielsachen, Sport, Musikunterricht und am besten noch den Sprachförderkurs für Vorschulkinder – man will seinem Kind schließlich etwas bieten. Doch ist es wirklich das, was ein Kind glücklich macht?
Wir wachsen heutzutage in einer Welt auf, in der Konsum, das Streben nach Erfolg und Geld und Materialismus im Mittelpunkt stehen. Wir alle scheinen in dieser Welt gefangen, mit der wir nur noch Schritt halten können, wenn wir in sämtlichen sozialen Netzwerken mit den besten und neusten Medien kommunizieren und interagieren können. Doch, was macht das mit uns, mit unserem Hirn und mit unserer Fähigkeit, sich für etwas zu begeistern?

„Ein 3-jähriger kann sich stundenlang für einen Fussel begeistern.“

Das sagt Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther. Und: „Wenn man sich für etwas begeistert, düngt man das Hirn.“ In seinem äußerst interessanten und gleichzeitig amüsanten Vortrag (siehe unten) stellt der Hirnforscher der Universität Göttingen eine elementare Gleichung heraus:

Wir können es lernen, anders zu denken und somit anders zu fühlen, um schließlich anders zu sein.

Denn Begeisterung und Glück zu empfinden hat nur wenig mit materiellen Gütern zu tun, sonst müssten wir ja behaupten, dass Kinder in Entwicklungsländern nicht glücklich seien. Doch sind es meist ganz andere Dinge, die uns zeigen, was das Leben lebenswert macht. Nun liegt es an uns, dem Kind als unbeschriebenem „Rohling“ zu zeigen, wie und wo man überall Glück finden kann, denn „dem Hirn ist es egal, worüber man sich begeistert […]“ (Hüther), damit es „Dünger für das Hirn“ ausschütten kann.
Auch unser kleiner Loni aus unserem Buch schätzt die kleinen, alltäglichen Dinge, woraufhin ihm sogar Glückspunkte wachsen, über die er sich wiederum am Abend freuen kann. Loni „düngt“ sein Hirn, und genau das ist es, was (nicht nur) Kinder in „Loni lacht“ fürs Leben lernen können.
Schaut doch einfach mal den Vortrag von Prof. Dr. Hüther an. Es lohnt sich!
https://www.youtube.com/watch?v=zW1U-JUl7tg