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Kulturinstitution C/O Berlin setzt erfolgreich auf Crowdfunding
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Kulturinstitution C/O Berlin setzt erfolgreich auf Crowdfunding

Anna Theil
11.08.2014
4 min Lesezeit

Das international renommierte Ausstellungshaus C/O Berlin setzt für die Neueröffnung im Amerika Haus in Berlin-Charlottenburg auf Crowdfunding. Über die Kampagne „Turn Us On“ finanzierten sie erfolgreich den Neustart der privaten Fotogalerie im Herbst 2014, indem sie ihr Publikum, ihre Freunde, Partner und Fans eingebunden haben.

Überwältigender Erfolg und ein neuer Rekord

C/O Berlin hat mit ihrer Crowdfunding-Kampagne einen wichtigen Rekord gebrochen: Mit einer Finanzierungssumme von 122.655€ von 430 Unterstützern ist es das bisher erfolgreichste Crowdfunding-Projekt einer deutschen Kulturinstitution. C/O Berlin zeigt damit eindrucksvoll, welche Wirkung bürgerschaftliches Engagement entfalten kann.

Mirko Nowak von C/O Berlin ist beeindruckt:

Partizipation und bürgerliches Engagement ist die Basis aller Aktivitäten von C/O Berlin. Auch Crowdfunding als Projektfinanzierung setzt auf Teilnahme und Eigeninitiative. Wie erfolgreich beides in der Kombination funktioniert, zeigt unser erstes Crowdfunding gemeinsam mit Startnext. Wir sind überwältigt vom Erfolg des Crowdfundings und sehr dankbar für jede einzelne finanzielle Unterstützung! Genauso wichtig ist zudem der enorme, ideelle Zuspruch, den wir in den letzten Wochen erhalten haben. So wird durch die gebündelte Kraft vieler aus einer Vision Wirklichkeit."

Für die Unterstützer der Fotogalerie gab es bei der Crowdfunding-Kampagne exklusive Dankeschöns, wie zum Beispiel eine Jahreskarte, limitierte Karten für die Preview, eine Baustellenführung oder einen Foto-Workshop mit Magnum-Fotografen wie Thomas Hoepker oder Jonas Bendiksen.

Viele prominente Unterstützer haben die Kampagne "Turn Us On" von C/O Berlin mit Videobotschaften unterstützt, darunter die Fotografen Anton Corbijn, Peter Lindbergh und Nan Goldin sowie der Berlinale Chef Dieter Kosslick. Die gesammelten Videos könnt ihr hier anschauen.

Neue Wege der Kulturförderung

C/O Berlin gehört zu den Pionieren im Crowdfunding, da für viele deutsche Kulturinstitutionen dieses Finanzierungsmodell bisher noch ein neuer Weg ist. Die Kampagne von C/O Berlin und das Erreichen der Finanzierungssumme von über 120.000€ ist damit schon jetzt eine Erfolgsgeschichte und zeigt eindrucksvoll, wie man als Kulturinstitution sein Publikum einbinden kann. (Anna Theil, Geschäftsführerin von Startnext)

Durch die wachsende Bekanntheit von Crowdfunding und die steigenden Finanzierungssummen, starten inzwischen mehr und mehr Kulturinstitutionen Crowdfunding-Projekte. Zu den Pionieren in Deutschland gehören u.a. das Deutsche Filmmuseum, das Literaturhaus Frankfurt, das historische Museum Frankfurt und jetzt auch C/O Berlin.

Crowdfunding unterscheidet sich von anderen Möglichkeiten der Kulturfinanzierung wie öffentlicher Förderung oder Stiftungen vor allem durch ein dezentrales Modell: Das heißt, nicht eine Jury oder ein Kuratorium entscheiden darüber, welches Projekt eine Förderung bekommt, sondern das Publikum unterstützt Projekte, von denen es überzeugt ist. Für viele kulturinteressierte Menschen ist Crowdfunding eine neue Möglichkeit, das kulturelle Angebot mitzubestimmen und neue Ideen einbringen zu können. 

C/O Berlin ist mit dem Projekt sicherlich Wegbereiter und Vorbild für viele Institutionen und Kulturschaffende. Wir sind gespannt auf eure Ideen und geben gerne Antworten auf eure Fragen!

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