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Fuck you cancer - Fotoportraits
Krebs ist eine respektlose Krankheit, kennt keine Grenzen, ist maßlos. Betroffene fühlen sich nackt und ihrer Würde beraubt. 
 Die Portraits werden den Betroffenen Mut machen, sich den Herausforderungen, die die Erkrankung mit sich bringt, zu stellen. Ich verstehe die Portraits als eine Art Therapiebegleitung und eine Unterstützung für den inneren Heiler der Betroffenen. Die Frauen sind Persönlichkeiten nicht Opfer und ich will sie dabei unterstützen, der Angst die Haare vom Kopf zu fressen.
5.955 €
5.555 € Fundingziel
47
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
30.04.16, 22:02 Fotografin & Dipl.-Komm.-Designer Beate Knappe

Nein, das ist es eigentlich nicht.
Also, ich bin nicht betroffen.
In meine Familie war auch noch nie jemand betroffen.

Mir geht es bei diesem PortraitProjekt darum, den Betroffenen zu helfen etwas gegen diese Ohnmacht zu tun. Es geht mir darum, zu zeigen, dass der Verlust der Haare nicht gleichbedeutend mit dem Verlust der Identität oder der Weiblichkeit ist.

Die Schönheitsideale unserer Zeit sind vielleicht die Metaebene, denn vor 2 Jahren habe ich das Projekt „Silbergrau das bin ich“ gestartet. Das sind Portraits von Frauen, die ihre Haare nicht mehr färben.

Bei der Arbeit an diesem Projekt habe ich gelernt, dass es Frauen in unserer Gesellschaft nicht erlaubt ist sichtbar zu altern.
Wenn Frauen sich ihre Haar abschneiden, weil sie sie bei einer Chemotherapie eh’ verlieren, dann imponiert mir das , doch es stört mich, das sie ihre Glatze dann verdecken, weil sie sie den „anderen“ nicht zumuten wollen. Bedeutet das vielleicht das Frauen nicht sichtbar krank sein dürfen?
Das ist es was mich interessiert.
Vor allem will ich einen Selbstbewusstseins Booster liefern durch Portraits von starken, selbstbewussten Frauen, die nicht Opfer sein wollen.